12. Ruwer-Riesling Lauf 2018

 

Gestern war es dann soweit. Der erste 10km Lauf beim 12. Ruwer-Riesling Lauf 2018 musste absolviert werden. Ich muss sagen, ich hatte Respekt vor der Strecke. Nicht, dass ich 10km nicht laufen könnte, sondern weil ich nicht wusste wie ich meine Kräfte einteilen sollte bzw. ob meine Strategie der Kräfteeinteilung aufgehen würde.

Nummer 38 – „fast“ mein Alter

Das Wetter war schön mit blauem Himmel und warmen Temperaturen. Die Sonne brannte an den nicht schattigen Plätzen. Der LT Schweich war stark vertreten und einige Mitglieder gaben mir noch ein paar nützliche Tipps, die mit meiner Strategie übereinstimmten.

LT Schweich

Erfahrungsgemäß habe ich mich beim Start hinten eingereiht. Das schien mir bisher immer als die beste Position für mich als Anfänger. Ganz wichtig: das Spray gegen mein allergisches Asthma war gefüllt und wurde rechtzeitig eingenommen! Als der Lauf startete hab ich versucht schnell in meinen Laufrhythmus zu finden. Das ging auch einigermaßen gut. Ich schloss mich einem kleinen Läufergrüppchen an und lies mich so eine Zeit lang mitziehen.

Auf den Passagen an denen der Weg nicht durch die Bäume von der Sonnenstrahlung geschützt wurde kam man sich vor wie in einem Backofen. Leichte Lüftchen zwischendurch kühlten dann aber wieder ab.

Dann kam er…. KILOMETER 4

Ich konnte noch nicht genau analysieren warum aber ich hatte bei KM 4 einen extremen Energiemangel. Ich dachte wirklich, dass ich den Lauf abbrechen musste. Was war los? 10km laufe ich doch sonst auch ohne größere Probleme. An der Versorgungsstelle nahm ich mir einen Becher Wasser, spülte meinen Mund aus, trank einen kleinen Schluck und brachte meine Herzfrequenz runter. Dann ging es wieder, ich konnte weiterlaufen.

Etwa bei Kilometer 7 hatte ich eine Vorläuferin, an die ich mich anheftete. Bei der Versorgungsstation konnte ich sie einholen und hinter mir lassen. Naja bis Kilometer 9 da hat sie mich leider nochmal eingeholt aber ok, mehr war an dem Tag nicht drin. Ein Schlusssprint war undenkbar. Ich habe auch den Fehler gemacht, ab dem 7. Kilometer auf die Uhr zu schauen und die noch zu laufende Strecke abzuchecken. Dadurch kamen mir die letzten drei fast unendlich lang vor. Ich bin am Schluss einfach zu viel mit dem Kopf gelaufen, das darf so nicht mehr passieren.

Jetzt steht erstmal weiteres Training an bei dem ich noch mal mindestens 10 kg abspecken muss. Am Mittwoch steht dann der Firmenlauf ( 5,2 km ) auf dem Plan und am 19. Mai der Mitternachtslauf in Kröv bei dem 9,6km zu überwinden sind.

Fazit: 10km sind nicht zu unterschätzen. Training und abspecken sind da extrem wichtig.

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