Laufen mit Freunden

Remscheid – Hackenberg – Zu viel Zeit ist vergangen als ich zum letzten mal bei meinem Donnerbuddy Axel zu Besuch in Gevelsberg war.  Am letzten Wochenende sollte es aber endlich wieder soweit sein. Also habe ich meine Laufsachen eingepackt und bin nach Gevelsberg ( NRW ) gefahren.

Röntgenlauf Remscheid – 28.10.2018

Da wird uns schon früh für den Ende Oktober stattfindenden Röntgenlauf in Remscheid angemeldet hatten war es auch Pflicht, um die Strecke mal kennenzulernen, die selbige dann auch mal abzulaufen.

5km sind angesetzt und man kündete mir eine Steigung an, die es in sich hätte. Kein Problem für mich, ich bin das ja durch den Höllenanstieg gewohnt. Dazu später mehr….

Ein schöner Rundweg entlang der Wupper

Das Wetter passte und ich war natürlich wieder viel zu spät angekommen. Der fleißige Leser meines kleinen Laufblogs weiß, dass das immer bei mir so ist. Wichtige Leute kommen halt immer zu spät. Die Strecke erinnerte zu Beginn an den wöchentlichen Waldlauf in Föhren, die Wege waren ähnlich und zum Glück ging es erstmal leicht bergab. Die Atmung passte, das Asthmaspray gegen den Heuschnupfen wirkte also. Entlang der Wupper ( Nein ich ging nicht über die selbige, nur entlang ) konnte man bei gemäßigtem Tempo die schöne Landschaft genießen. Wir hatten uns eine durchschnittliche Pace von etwa 6,5 km / min gesetzt und die hielten wir auch ein.

Axels Frau, wir sind zum ersten mal zusammen gelaufen, fragte mich ob alles in Ordnung wäre weil ich ziemlich rot im Gesicht war. Natürlich war alles in Ordnung, das rote Gesicht gehört schon bei kleinen Anstrengungen zu mir wie mein Ars… Ok der wird zwar nicht rot aber den werde ich auch nicht mehr los.

Dann kam die eben bereits erwähnte Anhöhe…. FUCK! Ich wusste erstmal nicht, ob das jetzt ernst gemeint war oder ein Scherz meines Kollegen sein sollte. Meine Kletterausrüstung hatte ich nämlich nicht dabei und die Steigung da ging gefühlt mind. 100%! Das kann man bei einem Lauf doch nicht bringen! Es war ebenfalls auch keine kurze Strecke, das hätte man ja vielleicht noch verkraften können.

Einen solchen Berg, eine solche Steigung oder den Highway to Heaven bin ich noch niemals gelaufen. Das war für mich auch gar nicht zu schaffen. Einen Teil musste ich gehen, das war dann auch nicht langsamer als diese Strecke zu laufen. Sowas habe ich noch nicht gesehen. Ich war vollkommen außer Atem als ich oben angekommen bin. Ich möchte nebenbei erwähnen, dass Axel die Steigung ohne Probleme überwinden konnte. Klar, es gibt eben auf dieser Welt nix, was Axel nicht kann….

Die angesetzte Pace war somit natürlich im Ars…. ich meine nicht mehr erreichbar. Den letzten Kilometer konnten wir dann ( nach einer kleinen Sauerstoff-Therapie ) wieder etwas flotter hinter uns bringen und den Lauf auch erschöpft aber erfolgreich abschließen. Hab ich schon erwähnt, dass ich sowas noch NIE gesehen habe??? Hammer!!! Ironman-Marathon ist nix dagegen….

Axel ( links ) völlig cool, Ich ( rechts ) völlig außer Atem

Den Rest des Wochenendes haben wir dann mit der Planung unserer Teilnahme am Trierer Stadtlauf verbracht, etwas gefachsimpelt, über mein Leben philosophiert und die Vitaminreserven mit frischem gekühlten Orangensaft wieder aufgefüllt. Axel nimmt im kommenden Monat zusammen mit seiner Frau ebenfalls beim 10km Lauf in Trier teil. Er läuft dann unter dem Banner vom laufportal.net.

Vitamin C ist gut für die Seele.

Hab ich irgendwo oben schon mal erwähnt wie brutal diese Anhöhe ist???

 

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