Laufreport: 8. Nikolauslauf in Salmtal 2018

Hinweis: Dieser Beitrag enthält gejammer, Selbstmitleid und massiv Mimimi!
Am Sonntag, 02.12.2018, fand der jährliche Nikolauslauf in Salmtal statt. Inzwischen zum 8.mal hat das Team des TC Salmtal, diesmal unter dem Motto „Santa ist running for Rohingya„, eine tolle Laufveranstaltung organisiert. Das Wetter gestaltete sich bereits am Morgen herbstlich. Damit will ich sagen es hat geregnet. Im letzten Jahr hatten wir ein wenig Schnee, vielleicht haben wir ja dann 2019 den herrlichsten Sonnenschein. Mal abwarten.
303
303
Wie im letzten Jahr habe ich mich gleich um 9 Uhr aufgemacht um die Frühstücksbrötchen einzukaufen und natürlich meine Startunterlagen abzuholen. Dieses Jahr hatte ich die Nummer 303. Die Nikolausmütze gab es natürlich dazu aber da meine Frau extra für diese Veranstaltung eine neue Mütze genäht und beplottet hat damit ich in Vereinsfarben laufe, waren die Weihnachtsmützen für meine beiden Zwerge gedacht. Wir haben uns allerdings entschieden, dass ich alleine zum Event fahre, das Wetter war für beide Kinder leider ungeeignet. Beide leiden, wie auch ich, immernoch unter der „Seuche“ und die Verschleimung der Atemwege will einfach nicht so recht abklingen.Man merkt schon ich schreibe von möglichen Ausreden…. Wieso dazu dann später mehr 😉
Meine neue Mütze im Design des Lauftreff Schweich
Wer meinen Blog seit dem letzten Jahr verfolgt, weiß dass der 7. Nikolauslauf in Salmtal mein erster offizieller Lauf war den ich in meiner Laufkarriere bestreiten durfte. Umso mehr freute ich mich seit Monaten auf die Veranstaltung.Da ich einige meiner Lauf-Buddies dazu motivieren konnte ebenfalls am Nikolauslauf teilzunehmen, diese aber nur 10km Laufen wollten meldete ich mich, naiv wie ich bin, ebenfalls für die lange Strecke an. Ja es war mir bewusst, dass ich seit einiger Zeit nahezu kein Training mehr absolvieren konnte. Sei es aus zeitlichen oder gesundheitlichen Gründen. Aber am Anmeldetag hatte ich noch Hoffnungen, dass sich die Situation ändern würde. Das war eine falsche Annahme…Als ich am Veranstaltungsort angekommen bin waren gleich ettliche Läufer in roter Bekleidung zu sehen. Man erklärte mir, dass es heute das Ziel sei gemütlich in einer Gruppe die Ziellinie gemeinsam zu überqueren.
Die Frontrunner des LT Schweich
Die Frontrunner des LT Schweich
Jetzt ist es natürlich so, dass der Begriff „gemütlich“ von jedem anders definiert wird. So startete die Gruppe in einer geschätzten 6er Pace was natürlich für meinen Trainingszustand absolut zu viel war. Schnell teilte sich die Gruppe in 2 Untergruppen. Nach etwa 2 km war es, wie letztes Jahr auch schon passiert. Ich hatte mich völlig ausgepowert. Ich wäre normalerweise in einer 7er Pace gelaufen ( für mich gemütlich ).Kurz nach KM 4 habe ich dann beschlossen mich noch bis zur ersten Runde ( 5km ) durchzuboxen um dann das 10km Rennen abzubrechen.
Ich habe mich natürlich geärgert, dass ich die 10km nicht geschafft habe muss mir aber auch eingestehen, dass es wohl besser war aufzugeben. Gewonnen habe ich immerhin die Erfahrung, dass es ohne Training einfach nicht geht. Schluss, Aus, Basta! Es sind noch 17 Wochen bis zum Halbmarathon in Freiburg. Bis dahin heißt es => Arschbacken zusammenkneifen und trainieren! Ich werde den Halbmarathon schaffen! Das war meine Ansage und das werde ich auch so abliefern.