Erinnerungen an 2018 und erste Ausblicke auf 2019

2018 war ein Jahr mit vielen Ereignissen. Darunter waren gute und schlechte. Was überwiegt ist schwer einzuschätzen. Ganz oben auf der Liste der Ereignisse ist der Tod meines Vaters Mitte des Jahres. Das hat mich emotional und körperlich stark mitgenommen und im Prinzip lief das zweite Halbjahr aus Läufersicht überhaupt nicht gut.

Run Bitch! Run!

Aber fangen wir erstmal mit den positiven Rückblicken an.

Ich habe in diesem Jahr an einigen Wettkämpfen teilgenommen und konnte mir immer einen der letzten Plätze auf der Liste erkämpfen. Gewinnen und im Mittelfeld sein kann ja jeder, sich hart einen Platz am Ende der Ergebnisliste zu sichern, das kann nicht jeder. Aber hey, ich habe nahezu jeden Lauf als Finisher überstehen. Für mich ist das schon eine Leistung die ich absolut vertreten kann.

Das Highlight des Jahres war der Trierer Stadtlauf.

Ziel dieses Blogs war ja die Vorbereitung auf den 10km Lauf des Trierer Stadtlaufs zu dokumentieren. Das ist mir auch soweit gut gelungen. Im Juni war es dann soweit und ich musste mich der selbst auferlegten Aufgabe stellen. Aus irgendeinem Grund habe ich immer das Glück vor einem wichtigen Lauf ( also wichtig für mich ) krank zu werden und so startete ich geschwächt durch einer Erkältung. Ich konnte mein Ziel den 10km Lauf unter 60 Minuten nicht erreichen und verfehlte ihn um knapp eine Minute. Natürlich habe ich mich geärgert aber inzwischen bin ich mit dem Ergebnis ganz zufrieden.

Der erste Lauf 2018.

Das war der Fährturmlauf in Schweich. Dort hatte ich dann den ersten Kontakt zum LT Schweich. Ich hatte dort den 5km Lauf gewagt mit dem Ziel diese unter 30 Minuten zu laufen. Ich habe dies auch geschafft, knapp aber immerhin unter einer halben Stunde. Ich dachte damals ich würde sterben…

Der schönste Lauf 2018

Der Fährturmlauf 2018 war sicherlich ein sehr schöner Lauf und auch der Trierer Stadtlauf war wunderbar. Das schönste Feeling aber war beim Mitternachtslauf in Kröv. Es war der erste Lauf im Dunkeln mit tollem Publikum und toller Atmosphäre. Ich freue mich schon auch 2019 wieder dort anzutreten.

Der schwerste Lauf 2018

Mit Abstand war der Ruwer-Riesling-Lauf in diesem Jahr der schwerste Lauf. Es war sooooo heiß und die Passagen in denen man voll in der Sonne gelaufen ist waren fast unerträglich. Im nächsten Jahr wird auch auf diesen 10km nur mit Trinkrucksack gelaufen. Fakt!

Der ( für mich ) enttäuschendste Lauf 2018

Da brauche ich nicht lange zu überlegen. Das war der Nikolauslauf in Salmtal. NICHT wegen der Veranstaltung an sich, die war, wie letztes Jahr auch, natürlich super aber meine Leistung passte überhaupt nicht. Wie oben bereits beschrieben war meine zweite Jahreshälfte nicht gerade optimal und die Auswirkungen und auch das fehlende Training machten sich bemerkbar. Ich konnte den 10km Lauf leider nicht bewältigen und musste nach 5km abbrechen. Das war hart. Aber ok mehr hatte ich nicht verdient. Das ist nunmal so. Erfahrung gemacht und abgespeichert.

Menschen, die mich in diesem Jahr beeinflusst haben:

Dirk Engel

Als Träääner des LT Schweich ( Das mit den äää muss ich mir mal erklären lassen ) ist er stets verfügbar wenn ich mit meinen blöden Anfänger-Fragen komme. Er trainiert mit den anderen Betreuern die Mitglieder des LT Schweich auf eine Weise wie man es selten in Vereinen findet. Hart, schnell, leistungsorientiert, erfolgreich, fair und familiär! Danke Dirk ohne dich wäre der LT nicht da wo er ist.

Hannelore Hellenbrand

Mein liebster Laufbuddy. Stets am Laufen und immer freundlich und gut gelaunt laufen wir im gleichen Tempo im Training und im Wettkampf und feuern uns so gegenseitig an. Danke Hanne! Mein Pacemaker 2018!

Ellen Kohl

Mit ihrem tollen Training im Meulenwald hat sie die Leistung aus mir heraus gekitzelt die ich heute abrufen kann. Sie steht immer mit Rat und Tat zur Seite und ist der Hauptgrund für meine Leistungssteigerung in diesem Jahr. Leider habe ich Sie aufgrund meines schlechten zweiten Halbjahres etwas enttäuscht, hoffe aber, dass ich auch 2019 auf sie zählen kann! Merci Ellen und sorry für die untreue im letzten Halbjahr.

Der Blog

Auch der Blog erfuhr in letzter Zeit weniger Aufmerksamkeit als gewohnt. Das wird sich 2019 wieder ändern. Leider habe ich mich auch Bequemlichkeit immer wieder dazu leiten lassen Bilder und Neuerungen auf den Social Media Plattformen Facebook und Instagram zu veröffentlichen. Die Social Media Komponenten werden 2019 etwas weniger in Beschlag genommen. Bequemlichkeit ist keine Ausrede mehr!

DJI Osmo Pocket soll für bessere Videos sorgen

Des weiteren wird es bessere Videos geben, die unter anderem mit der Drohne aufgenommen werden. Um die Qualität meiner Videos zu verbessern habe ich alle meine GoPros verkauft und mir eine DJI Osmo Pocket geleistet. Ich erhoffe mir durch die kompakte Bauweise und den eingebauten Gimbal deutlich bessere Videos. Da sie keine Action-Cam ist muss ich aber etwas besser auf sie aufpassen. Aus der Hand rutschen sollte sie nach Möglichkeit nicht, da im Gegensatz zu den GoPro Modellen deutlich mehr mechanische Bauteile Verwendung finden.

Die Canon EOS 750D wird die Doku von Laufveranstaltungen übernehmen

Auch für die Berichterstattung, für Läufe an denen ich nicht teilnehmen werde / kann, habe ich mein Equipment aufgerüstet. Ab sofort begleitet mich eine CANON EOS 750D ( Ja ist nicht das neuste Modell aber deutlich besser als meine Handykamera ) zu den Events. Sämtliche Fotos sind dann natürlich weiterhin hier verfügbar.

Ein Test wird der Silvesterlauf und das dazugehörige Video darstellen. Ich starte ebenfalls im 8km Wettkampf der Männer ( Volkslauf ).

Meine aktuelle Leistungsstufe

Aufgrund der langen Laufabstinenz hat sich meine Leistungsstufe natürlich nach unten korrigiert. Meine erste Schweicher Runde war katastrophal, an die 10 km war nicht zu denken. Dank Heinz ( LT Schweich ), der sich meiner angenommen hat und mit die eine kürzere Strecke gelaufen ist, konnte ich immerhin wieder zum Startpunkt finden. Einen von Dirk angebotenen Langsamlauf konnte ich dagegen ganz gut bewältigen, ok hier wird eben in meinem Tempo ( also langsam ) und nicht so weit gelaufen. Die Langsamläufe sind aber generell eine tolle Sache und werden wohl noch ein paar mal angeboten.

Inzwischen bin ich aber wieder in der Form in der ich vor meinem Ausfall war. Jetzt heisst es weiter darauf aufzubauen, weiter Fett zu verbrennen und die Lauftechnik verbessern.

Die neue Uhr – Polar Vantage V

Da mein neues Ziel ein Halbmarathon ist und ich bisher mit der AppleWatch trainiert habe musste ich mich nach einer Alternative umsehen da der Akku der AppleWatch ( bei den zu erwartenden Laufzeiten ) eine so lange Aufzeichnung der Aktivität nicht mitmacht. In allen Zeitschriften und auch im Internet wurde die Polar Vantage V angepriesen mit der eine Leistungsmessung in Watt möglich ist und diese auch mehrere Sportarten unterstützt.

Der Preis von 499,- Euro ist aber eine Hausnummer. So habe ich mich entschlossen einen Teil meiner Elektronik ( inkl. der AppleWatch ) zu verkaufen um so die neue Technik in den Traininsablauf integrieren zu können.

Die Polar Vantage V

Der erste Test beim Adventslauf in Zell war leider ein Desaster. So zeigte mir die Uhr eine falsche Strecke an. 600m fehlten nach der letzten Runde und ich war echt am zweifeln ob ich mich verzählt hatte und noch eine Runde laufen müsste. Da ich aber stets hinter meinem Laufbuddy Hanne gelaufen bin und ich sie im Ziel erblicken konnte habe ich mich dazu entschieden durch das Zieltor zu laufen. Diese Entscheidung war auch richtig aber die Enttäuschung über die fehlerhafte Anzeige war immens. Ein Blick auf den Streckenverlauf verriet ebenfalls nichts gutes.

Der Streckenverlauf beim Zeller Adventslauf

Kurz darauf erschien ein Firmwareupdate und ein weiterer Test der Uhr erfolgte dann im Meulenwald auf der gewohnten Sommer-Waldstrecke über eine mehrfach bestätigte Distanz von 8km. Auch hier zeigte die Uhr Werte an die einfach nicht stimmen konnten. Diesmal waren es 2 km mehr und der nächste Blick auf die GPS-Karte lies mich nur Erstaunen. Laut dieser Karte bin ich eine ganze Runde gelaufen von der ich nichtmal wüsste wo diese verläuft.

Im Wald entführt??? Wo bin ich da nur gelaufen???

Über ein paar Tage habe ich meine Facebook-Freunde mit dem Versagen der Uhr extrem genervt dafür muss ich mich an dieser Stelle einmal entschuldigen. Aber die Enttäuschung darüber, soviel Geld für Schrott ausgegeben zu haben war einfach immens.

Ich war inzwischen soweit, dass wenn ich auf die Uhr schaute um die Zeit abzulesen ich danach noch aufs Handy blickte um die angezeigte Zeit zu verifizieren. Ich habe diese Uhr wahrhaft gehasst.

Ein erster Test beim Schwimmen war relativ in Ordnung. Eine einzige Bahn hatte er unterschlagen aber das war im Bereich des Akzeptierbaren. Ein zweiter Schwimmtest einen Tag darauf lies mich wieder verzweifeln.

4000m in dieser Zeit sind für mich unmöglich.

Als ich dann aber beim Lauftreff die Unzuverlässigkeit der VV demonstrieren wollte lies mich die Polar wieder hängen und zeigte sich von Ihrer besten Seite. Die gemessene Kilometerzahl stimmte genau und die Geschwindigkeiten passten auch komplett. Seit diesem Zeitpunkt ist es zu keiner Fehlmessung mehr gekommen. Ich habe aber auch keine Ahnung woran das gelegen haben könnte denn ich habe bei den ersten Tests nichts anders gemacht als jetzt. Ich denke Polar hat während der Synchronisation heimlich einen Hotfix auf die Uhr gespielt.

Sollte die Vantage V weiterhin diese Leistung bringen so wäre ich sehr zufrieden mit dem Neukauf. Da ich aber die Fehlerquelle nicht kenne bin ich mir zur Zeit noch nicht so ganz sicher. Ich bin mal gespannt was der Silvesterlauf bringt bzw was die Uhr dort anzeigt. Da sind wieder runden angesetzt. Also sicherheitshalber mal mitzählen.

Was kommt noch 2018

Das Jahr ist kurz vor dem Ende und es steht noch ein Lauf auf dem Plan, der Silvesterlauf Trier mit einer Laufstrecke von 8km durch die Trierer Innenstadt. Ich verspreche mir ein tolles Event zumal mein neues Laufidol Richard Ringer mir ein Selfie mit ihm versprochen hat. Er wird am Silvesterlauf teilnehmen.

Werbung auch 2019?

Ich könnte mir vorstellen, dass es den ein oder anderen Leser immer wieder verwundert warum ich zwischendurch Werbung mache und sich fragt ob das auch 2019 so bleibt. Ich denke schon, die meiste Werbung die ich mache sind Produkttests für die ich nicht bezahlt werde aber es als Werbung deklarieren muss weil es unsere Gesetzgebung so verlangt. Ich verdiene mit den Markennennungen nichts. Lediglich über das Affiliate bekomme ich ein paar Prozent auf mein Guthabenkonto, das ich für den Einkauf von Teewaren benutzen kann. Wie auch aktuell werde ich diese Vergütungen für Gewinnspiele oder Ähnliches nutzen.

Wenn ich es irgendwie hinbekomme, werde ich versuchen einige Sponsoren zu finden die die offiziell gelaufenen Kilometer honorieren. Den daraus entstandenen Spendenbetrag würde ich gegen Ende 2019 an die RPR1 Weihnachtsspendenaktion weiterreichen. Aber hier muss ich erstmal schauen wie sich das verwirklichen lässt.