6. Bitburger 0,0% Firmenlauf Trier

Mit einem Tag Verspätung schreibe ich heute den Laufbericht zum 6. Bitburger 0,0% Firmenlauf in Trier der vom Silvesterlauf e.V. veranstaltet wurde. Es ist das zweite mal, dass wir mit der Firma Luxelec Building Technology an diesem Lauf teilnehmen. Wie auch im letzten Jahr konnten wir insgesamt 9 Läufer stellen. OK, von den ursprünglich gemeldeten Personen mussten wir kranksheitsbedingt 3 kurzfristig neu besetzen. Davon 2 externe Läufer ( einmal die „Frau vom Chef“ und auch meine treue Laufseelenverwandte Hanne die ich nicht lange überreden musste )

Die quanten Laufbuddies Hanne und Marco
Die quanten Laufbuddies Hanne und Marco

Besonders stolz bin ich auf die Dritte Nachmeldung, Kerstin. Es kann sich schon als „Fehler“ herausstellen mir am Tag des Events mitzuteilen, dass man seit kurzem in einer Laufschule angemeldet ist. Kurzerhand konnte sie davon überzeugt werden ebenfalls am gleichen Abend zu starten. Da unser letztjähriger Supporter in diesem Jahr leider familiär verhindert war, bot sich unser KNX-Profi Michael an die mobile Versorgungsstation zu betreuen. Danke dafür!

Das Luxelec Lauf Team 2019
Das Luxelec Lauf Team 2019

Es waren 4.302 Läufer angemeldet und 3.872 konnten den Lauf dann auch zuende bringen. Die Straßen waren voll, die Stimmung war gut und die Musik feuerte die Laufmeute an. Das Aufwärmtraining war auch ganz lustig aber in der engen Masse nicht wirklich gut zu koordinieren. Als wir auf den Start-Countdown warteten bekam ich tierische Magenkrämpfe. Die schärfe der Tortillas vom Mittagessen war mein Magen wohl nicht mehr gewohnt. Aber um noch schnell die Toilette aufzusuchen blieb keine Zeit. Egal, ich bin hart im Nehmen und musste da eben durch. Der Countdown wurde gezählt und nach knapp einer Minute ging es durch den Start-Torbogen.

Läufer wohin man guckt.
Läufer wohin man guckt.

Das Trierer Publikum war mal wieder gut drauf und nahm am Laufgeschehen teil. Die Zuschauer sind ein wichtiger Bestandteil für jeden Läufer und ein riesiger Motivationsfaktor zum Erreichen des selbst auferlegten Ziels. Ohne die feiernden Leute würden deutlich mehr Menschen den Lauf abbrechen aber wenn man es mal geschafft hat sich von der Menge „tragen“ zu lassen dann macht das den noch zu laufenden Weg deutlich einfacher.

Was gestern besonders oft aufgefallen ist, dass einige Läufer meinten den Seitenwechsel von links nach rechts oder umgekehrt völlig spontan und ohne Rücksicht auf die anderen Läufer wäre lustig oder akzeptabel. Denen sei gesagt, man kann sich zum Wechseln der Seite eine Lücke suchen aber nehmt verdammt nochmal Rücksicht auf das nachfolgende Läuferfeld! Ihr seid nicht alleine und Laufen ist ein Gemeinschaftssport. Auch die Leute die völlig ohne Vorwarnung stehen bleiben bildeten gestern wieder ein hohen Gefahrenpotential. Wenn man pausieren muss, dann läuft man vorher ( mit Rücksichtnahme auf die Nachfolger ) auf die Seite und kann dort stehen bleiben. Wäre ich schlecht gelaunt gewesen so hätte ich gerne mal den ein oder anderen einfach überrannt. Wenn man von Hinten von so einer in Bewegung geratenen Masse umgelaufen wird so merkt man sich das wohl für die Zukunft ( wenn man es denn überlebt ). So genug gemeckert… Nee einen hab ich noch, einen hab ich noch. Liebe Laufkollegen die sich an der Verpflegungsstation erfrischen…. Bitte! Wenn ihr schon euer Restwasser ausschütten müsst dann doch nicht von der Mitte nach aussen! Da Laufen auch andere und die wollen vielleicht noch nicht geduscht werden! Es war zwar warm aber nicht so heiß dass das erfrischend gewesen wäre. Meckermodus aus… STOP! Da fällt mir noch was ein. Ja, es ist sicherlich lustig ein Erinnerungsfoto zu machen wenn man mit einer Gruppe über die Ziellinie läuft, ABER! Macht das nicht gleich 1m hinter der Ziellinie, da kommen noch andere die auch gerne über die Ziellinie wollten. Ein paar Sekunden musste ich genau vor der Ziellinie warten bis ich sie überlaufen konnte weil es sich einfach staute. Während einem Laufevent seid ihr nicht alleine, also verhaltet euch auch dementsprechend!

Grenzen neu definiert.
Grenzen neu definiert.

Bereits nach einem km merkte ich, dass ich an meinen Grenzen lief. Die Herzfrequenz war dauerhaft auf Anschlag und wie maximale Grenze wurde sogar neu definiert. Es ging mir den ganzen Lauf über nicht gut. Der Mai und der Juni sind jährlich Problemmonate in Bezug auf Atmung und Pollenallergie. Mir war schnell klar, dass diese 5,2km nicht so einfach werden wie ich es mir erhofft hatte. Ich dachte sogar teilweise darüber nach mal ein Stückchen zu gehen aber mein Ego lies das nicht zu. Als Hannelore mich auch noch in der Paulinstraße überholte war klar, beim nächsten mal öfter das Pumpspray anwenden. Ich war dann froh als ich im Ziel angekommen bin. Nach 32:50 Minuten. Die Strecke hätte gestern nicht länger ausfallen dürfen. Im Vergleich zu 2018 konnte ich mich zwar um 4 Minuten verbessern aber es wäre deutlich mehr drin gewesen. Naja schade. Beim nächsten mal muss ich es eben besser machen. Der nächste Lauf ist bereits am Samstag. HM in Luxembourg. Mal schauen was sich da machen lässt.

Unter 35 min.
Unter 35 min.
3619
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